Psychotherapeutische Praxis Hildegard Schäfermeyer

Gruppenanalyse

Gruppenanalyse
analytische Gruppenpsychotherapie

Warum Gruppentherapie?

Wir Menschen sind soziale Wesen, wir werden in eine Gruppe (Familie) geboren, entwickeln uns in sozialen Beziehungen. Dort entfalten wir unsere Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Mängel - auch seelisches Leid.
Wir verändern uns in Gruppen; und so können Gruppen auch für psychotherapeutische Veränderungen genutzt werden.

Viele psychische Beeinträchtigungen lassen sich in Gruppen behandeln.

In dem von S.H. Foulkes entwickelten Ansatz der Gruppenanalyse wird individuelles Leiden verstanden als Ausdruck gestörter Kommunikation im Netzwerk der sozialen Beziehungen, die für das Individuum lebenswichtig sind. Die gruppenanalytisch geleitete Gruppe ist dann der Möglichkeitsraum, in dem solche Störungen erlebt und in einer sich entfaltenden Kommunikation korrigiert werden können.

Die gruppenanalytische Praxis ist ein lebendiger und kreativer Prozess, in dem sich verbale und nonverbale Kommunikation verflechten. Bilder und Träume und alle Facetten der Emotionalität finden im gruppenanalytischen Prozess aufmerksame Beachtung. Es eröffnen sich Spielräume, in denen Vergangenes im szenischen Kontext der Gruppe erscheint und Neues im Hier und Jetzt erlebt und erprobt wird. Die Gruppenanalyse deckt unbewusste Beziehungsmuster und Bedeutungen und eröffnet so ein vertieftes Verständnis des jeweiligen Gruppenkontextes in seinen kollektiven und individuellen Bezügen.

Die Gruppenanalyse wurde von dem Psychoanalytiker S.H. Foulkes nach seiner durch den Nationalsozialismus erzwungenen Emigration in England begründet. Für diese Begründung war der intensive Gedankenaustausch von Foulkes mit dem Soziologen Norbert Elias von entscheidender Bedeutung. Der gruppenanalytische Ansatz integriert darüber hinaus Anregungen aus der Gestaltpsychologie, der Neurobiologie und der Kommunikationstheorie.

Gruppentherapien finden in einer Gruppe mit (in der Regel) 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Gruppentherapeutin statt;
in der Regel mit einer Sitzung pro Woche von 100 Minuten Dauer.